kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Kurdische Rebellen gegen türkische Soldaten: Tote bei Kämpfen in Ost-Türkei

zuletzt aktualisiert: 20.06.2010 - 11:48

Ankara (RPO). Bei Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Soldaten sind am Wochenende im Osten der Türkei mindestens 24 Menschen getötet worden. Die Streitkräfte entsandten Spezialeinheiten in die Region, Hubschrauber nahmen Stellungen der Rebellen unter Beschuss. Die türkische Luftwaffe flog Angriffe auf mutmaßliche Stellungen der Aufständischen im Nordirak.

Nach Angaben aus der Region soll ein Mädchen ums Leben gekommen sein. Ihre Mutter und ein Bruder wurden verwundet. Die Kämpfe begannen am Samstag mit einem Angriff der kurdischen Rebellen auf einen Außenposten der türkischen Streitkräfte in der Nähe der Stadt Semdinli, einer Gebirgsregion im Dreiländereck von Türkei, Irak und Iran. Dabei wurden neun Soldaten und zwölf Rebellen getötet. 14 Soldaten wurden verletzt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu wurden zwei weitere Soldaten bei der Verfolgung der Rebellen bei einer Minenexplosion getötet. Am Sonntag wurde bei einem weiteren Rebellenangriff wieder ein Soldat getötet.

Der private Fernsehsender NTV berichtete unter Berufung auf die Streitkräfte, eine große Gruppe von Mitgliedern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK sei vom Irak aus in türkisches Gebiet eingedrungen, um den Militärposten anzugreifen. Türkische Politiker reagierten empört auf den Überfall. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte, sein Land werde den Kampf fortsetzen, "bis die Terrororganisation ausgelöscht ist". Erdogan wollte am Sonntag zur Beisetzung der Soldaten in die Region reisen. Hunderte Demonstranten forderten ein härteres Vorgehen der Regierung gegen die Rebellen.

Kurden weiten Angriffe aus

Die kurdischen Rebellen haben ihre Angriffe in der Türkei in den vergangenen Monaten drastisch ausgeweitet. Die türkischen Streitkräfte bombardierten daraufhin Stellungen der Rebellen jenseits der Grenze im Irak, die diese als Rückzugsraum nutzen. Ähnliche Militäraktionen in der Vergangenheit konnten ein weiteres Eindringen kurdischer Rebellen in türkisches Gebiet aber nicht verhindern.

Der inhaftierte kurdische Rebellenführer Abdullah Öcalan zog sich Ende Mai von den Bemühungen um einen Friedensdialog zwischen der Regierung und seiner weiterhin aktiven PKK zurück. Er warf Ankara Desinteresse vor. Am 1. Juni rief die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK eine Intensivierung ihres Kampfes für Autonomie im Südosten der Türkei aus. Nach Angaben der türkischen Streitkräfte sind etwa 4.000 Rebellen im Irak stationiert, 2.500 agieren in der Türkei. Der blutige Kampf begann vor 26 Jahren.

Quelle: apd/awei

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Die Bundesanwaltschaft hat zwei weitere mutmaßliche Unterstützer der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) ... mehr 

26-jähriger Mann in Dorsten festgenommen

Drei Wochen nach Schüssen auf Ex-Freundin

26-jähriger Mann in Dorsten festgenommen

Knapp drei Wochen nach lebensgefährlichen Schüssen auf eine 24-Jährige im niedersächsischen ... mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Drei Wochen nach Schüssen auf Ex-Freundin

26-jähriger Mann in Dorsten festgenommen

Energiewende macht Elektrizität teuer

200.000 Hartz-IV-Empfänger ohne Strom

Tragischer Unfall am Bahnhof

Reisende von Wasserschlauch erschlagen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Zahlreiche Gebäude eingestürzt

Mehrere Tote durch Erdbeben in Italien

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen hat ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,8 Norditalien erschüttert. In mehreren Orten sind Gebäude eingestürzt. Die Zahl der Toten ist auf 15 gestiegen. mehr

 
 

Martyrium einer 19-Jährigen in Bosnien

Festgehaltenes Mädchen will nach Deutschland

 

Fleisch aus Gesicht von Opfer gebissen

Nackter Kannibale wohl identifziert

 
 
Top-Services