Schlammlawine im Südosten: Tote nach Erdrutsch in Kolumbien getötet
zuletzt aktualisiert: 24.12.2010 - 10:22
Bogotá (RPO). Bei einem Erdrutsch sind im Südosten Kolumbiens mindestens 13 Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Nach starken Regenfällen habe eine Schlammlawine fünf Wohnhäuser und eine gut besuchte Bar in dem Dorf San Gerardo überrollt, sagte der Bürgermeister der Stadt La Cruz an der Grenze zu Ecuador, Alexander Realpe, am Donnerstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. Drei Menschen würden noch vermisst. Nach Angaben der Regionalverwaltung waren vor dem Unglück etwa 400 Familien zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert worden. Realpe führte den Erdrutsch unter anderem darauf zurück, dass Bewohner an den Berghängen rund um die Stadt Sand abtragen. Kolumbien hat derzeit mit der schwersten Regensaison seit 40 Jahren zu kämpfen.
Quelle: AFP/pst
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