An der Trauerfeier für die fast 300 Erdbebenopfer am Karfreitag in der italienischen Stadt L'Aquila nahmen Ministerpräsident Silvio Berlusconi, Senatspräsident Renato Schifani und Staatspräsident Giorgio Napolitano teil.
Die Särge wurden mit Blumen geschmückt und in langen Reihen aufgestelt.
Freiwillige Helfer des Katastrophenschutz tragen einen Sarg.
Die 205 Särge wurden mit Blumengestecken und Plaketten mit Name, Geburtsdatum und Todesdatum aufgestellt.
Auch weiße Kindersärge waren darunter.
Diese Frau kniet mit einem Säugling im Arm vor einem der Kindersärge nieder.
Verwandte und Freunde der Opfer sammelten sich in vier Bussen und verließen die stark zerstörte Ortschaft Onna gemeinsam, um an der zentralen Trauerfeier in L'Aquila teilzunehmen.
Silvio Berlusconi nimmt eine Trauernde in den Arm.
Er zeigt sich betroffen und betet andächtig.
Die Menschen hatten noch viel zu wenig Zeit, um die Tragödie zu verarbeiten.
Trauer und Verzweiflung bei Angehörigen und Freunden der Opfer.
Um Abschied zu nehmen, versammelten sich mehrere tausend Menschen zu dem Gedenkgottesdienst unter freiem Himmel.
Links steht ein Prälat der katholischen Kirche. Auch Rettungskräfte kamen zu der Messe.
Einer der Retter küsst den Sarg eines Kindes.
Auch Kinder nahmen an der Gedenkmesse teil.
Der Vatikan hatte für die Trauerfeier eine Ausnahme gemacht, da am Karfreitag eigentlich keine Messen gehalten werden. In einem Brief sprach der Papst den Angehörigen der Opfer Mut zu.