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Dritter Tropensturm binnen kurzer Zeit
Zwei Tote und tausende Flüchtlinge auf den Philippinen

Tropensturm auf Philippinen: Zwei Tote und tausende Flüchtlinge
Das Haus dieses Mannes im Inneren der Insel steht unter Wasser. FOTO: afp, TA
Manila. Die Philippinen kommen nicht zur Ruhe. Beim dritten Tropensturm binnen weniger Wochen sind am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Rund 4000 Menschen flohen vor Sturm und Überflutungen. Ein Ende der Unwetter ist noch nicht abzusehen.

Bereits im Dezember waren bei zwei Tropenstürmen auf den Philippinen hunderte Menschen getötet worden. Eine ältere Frau starb am Dienstag bei einem Erdrutsch auf der Insel Cebu; ein Mann kam ums Leben, als er während eines Stromausfalls mit dem Kopf auf dem Gehweg aufschlug. Mehrere Städten waren von den Überschwemmungen betroffen, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzes mitteilte.

20 große Stürme im Jahr

Die Philippinen werden jedes Jahr im Schnitt von 20 großen Stürmen heimgesucht. Im Dezember waren durch den Sturm "Kai-Tak" 47 Menschen im Zentrum des Landes getötet worden. Durch den Sturm "Tembin" starben auf der südlichen Insel Mindanao 240 Menschen.

Der staatliche Wetterdienst warnte, der neue Sturm könne im Laufe des Tages die im Westen des Landes gelegene Touristeninsel Palawan mit Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde treffen. Auf Palawan hatte bereits "Tembin" gewütet. Viele überlebende Bewohner hätten dort ihr Hab und Gut verloren und seien seit Weihnachten obdachlos, hieß es von Seiten der Behörden.

(csi/AFP)
 
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