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Wirbelsturm "Harvey"
Trump ruft Katastrophenalarm für Louisiana aus

Hurrikan "Harvey": Rettungskräfte in Texas im Dauereinsatz
Washington. Trotz deutlicher Abschwächung bringt Wirbelsturm "Harvey" weiter Massen von Wasser in den Südwesten der USA. Nach Texas löste US-Präsident Trump nun auch für den Bundesstaat Louisiana Katastrophenalarm aus. 

Das Weiße Haus erklärte, auf diese Weise könne die Katastrophenschutzbehörde Fema die Rettungsarbeiten in den betroffenen Bezirken in Louisiana koordinieren. Die Regierung in Washington übernimmt damit auch 75 Prozent der Kosten für Katastrophenschutzmaßnahmen.

In einer Serie von Tweets hat US-Präsident Donald Trump die Reaktion seiner Regierung auf Hurrikan "Harvey" herausgestellt. Trump erklärte am Sonntag, die Regierung bewältige ihre Aufgaben sehr gut. Der Präsident lobte außerdem die Hilfsbereitschaft der Texaner untereinander. 

Fotos: "Harvey" richtet Chaos in Texas an FOTO: dpa, kde

Am Wochenende hatte der US-Präsident bereits den Katastrophenfall für den Bundesstaat Texas ausgerufen, der bislang am stärksten von den Sturmfolgen betroffen ist. "Harvey" brachte heftige Regenfälle, die in der Metropole Houston und in anderen texanischen Städten zu Überschwemmungen führten. Die US-Katastrophenschutzbehörde Fema erklärte am Montag, voraussichtlich müssten mehr als 30.000 Flutopfer in Notunterkünften untergebracht werden.

Trump bezeichnet Regenfälle als historisch 

Hurrikan "Harvey" verursacht schwere Verwüstungen in Texas

Trump beschrieb immer wieder den Verlauf des Unwetters: "Wow – Experten bezeichnen #Harvey als schlimmstes Hochwasser seit 500 Jahren", schrieb der Präsident. Später fügte er hinzu: "Sogar Experten sagen, sie hätten so etwas noch nicht gesehen." Trump bezeichnete die schweren Regenfälle als historisch.

Für Trump ist es die erste große Naturkatastrophe seiner Amtszeit. Er verbrachte das Wochenende auf dem Landsitz Camp David in Maryland und berief von dort telefonisch eine Kabinettssitzung ein. Der Präsident wollte am Dienstag das Katastrophengebiet besuchen.

In seiner Tweet-Serie sprach Trump außerdem über das Freihandelsabkommen Nafta, die Notwendigkeit einer Mauer entlang der Grenze zu Mexiko und über Steuersenkungen. Er fand auch Zeit, das Buch eines Sheriffs zu loben, der sich wiederholt in den Medien für ihn stark gemacht hatte.

(beaw/ap)
 
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