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Türkei
Sieben Tote und 20 Verletzte bei Bombenanschlag

Türkei: Drei Tote bei Autobomben-Anschlag in Diyarbakir
Das Polizeigebäude wurde bei der Explosion vollständig zerstört. FOTO: afp, OZN
Istanbul. In der südosttürkischen Provinz Diyarbakir sind am Montag fünf Polizisten und zwei Zivilisten, darunter ein Kleinkind, bei einem Autobomben-Anschlag getötet worden. Die Bombe ist vor dem Gebäude der Verkehrspolizei im Bezirk Bismil gezündet worden.

Kurdische Rebellen hätten am Montag nahe der Stadt Diyarbakir an einem Posten der Verkehrspolizei eine Autobombe gezündet, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Dabei seien sieben Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 20 weitere Menschen wurden verletzt.

PKK wird verantwortlich gemacht

Die Behörden machten die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK für den Anschlag verantwortlich. Die Explosion riss einen großen Krater in die Fernstraße zwischen Diyarbakir und Batman. Fernsehbilder zeigten ein dreigeschossiges Gebäude, das offenbar von der Explosion zerstört wurde. Das Büro des Gouverneurs von Diyarbakir erklärte, unter den Verletzten seien acht Polizisten.

Vergangene Woche waren bei einer Serie von Anschlägen auf türkische Soldaten und Polizisten im mehrheitlich kurdischen Südosten des Landes zwölf Menschen ums Leben gekommen. Auch für diese Angriffe wurde die PKK verantwortlich gemacht.

(isw/ap)
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