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Türkei
Vier Tote und 30 Verletzte bei PKK-Anschlagsserie

Ankara. In drei Provinzen im Süden der Türkei sind am Mittwoch Bomben explodiert. Unter den Toten und Verletzten sind vor allem Soldaten und Polizisten.

Bei einer Serie von Anschlägen im Süden der Türkei sind am Mittwoch mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Die türkischen Behörden machten für alle drei Angriffe in drei verschiedenen türkischen Provinzen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK verantwortlich.

An der Grenze zum Irak starben vier Soldaten

Der schwerste ereignete sich in der vorwiegend kurdischen Provinz Sirnak nahe der Grenze zum Irak. Vier Soldaten seien dort getötet und neun verwundet worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Laut der privaten Agentur Dogan schossen die Rebellen von irakischer Seite der Grenze aus Raketen auf Militärfahrzeuge der Türken. Zudem hätten sie selbst gebaute Sprengsätze gelegt.

25 Personen werden nahe Kiziltepe verletzt

Eine solche Sprengfalle sei auch nahe der Stadt Kiziltepe in der Provinz Mardin detoniert, hieß es aus Behördenkreisen. Mindestens 25 Personen seien dabei verletzt worden, unter ihnen auch fünf Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren. Fast zeitgleich explodierte in der Provinz Diyarbakir eine Autobombe. Dabei seien mehrere Polizisten verletzt worden, hieß es.

Seit dem Abbruch des ohnehin brüchigen Friedensprozesses im Sommer 2015 kommt es wieder zu heftigen Kämpfen zwischen dem türkischen Militär und kurdischen Rebellen. Seitdem wurden mehr als 600 Sicherheitskräfte sowie Tausende PKK-Kämpfer getötet. Zudem kamen Menschenrechtsorganisationen zufolge Hunderte Zivilisten ums Leben.

(lai/ap)
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