| 06.21 Uhr

Unglück in New Jersey
Zug war im Bahnhof wohl deutlich zu schnell

Sanitäter betreuen Unfallopfer nach Zug-Crash
Sanitäter betreuen Unfallopfer nach Zug-Crash FOTO: afp, /mb
Hoboken . Der Zug, der vergangene Woche in einen Bahnhof im US-Staat New Jersey gerast war, ist nach Schätzungen von Ermittlern zwei bis drei Mal schneller gefahren als erlaubt. Bei dem Unfall waren eine Frau getötet und mehr als 100 Menschen verletzt worden.

Der Zug sei mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 Meilen pro Stunde unterwegs gewesen, teilten mit den Ermittlungen vertraute Kreise mit. Die Schätzung basiere auf dem Ausmaß der Schäden, die durch den Aufprall verursacht worden seien. Im Bahnhof von Hoboken gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von zehn Meilen.

Der Lokführer hatte gesagt, mit dieser Geschwindigkeit – rund 16 Kilometern pro Stunde – sei der Zug eingefahren. Bei dem Unfall im US-Staat New Jersey waren am vergangenen Donnerstag eine Frau getötet und mehr als 100 Menschen verletzt worden.

Die Ermittler teilten mit, sie hätten einen Datenrekorder, einen Videorekorder und das Handy des Lokführers aus dem vorderen Waggon geborgen. Man wisse aber noch nicht, ob auf dem Datenrekorder für die Ermittlungen nützliche Informationen seien. Die Geräte würden untersucht.

(ap/jeku)
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