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Umstrittene Plakat-Kampagne in den USA
US-Bloggerin warnt vor "wilden" Muslimen
Umstrittene Plakat-Kampagne in den USA: US-Bloggerin warnt vor "wilden" Muslimen
Das ist eines der Plakate, die in der New Yorker U-Bahn und auf Bussen in San Francisco aufgehangen werden durfte. FOTO: dapd, Pamela Geller
New York. In der New Yorker U-Bahn ist eine Plakataktion gestartet, in der einige radikale Muslimgruppen als unzivilisierte Wilde bezeichnet werden. Die konservative Bloggerin Pamela Geller hatte die gerichtliche Erlaubnis erhalten, die Plakate in zehn U-Bahn-Stationen aufzuhängen.

Die New Yorker Verkehrsbehörde hatte die Aktion als erniedrigend abgelehnt. In dem Text der Plakate heißt es: "Unterstützt in jedem Krieg zwischen dem zivilisierten Menschen und den Wilden den zivilisierten Menschen. Unterstützt Israel, schlagt den Dschihad."

Geller kämpfte einst gegen den Bau eines islamisches Zentrums in der Nähe von Ground Zero - dem Standort des bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers.

Sie sagte, sie habe nicht die Sorge, dass die Plakate gewalttätige Proteste im Nahen und Mittleren Osten anfacht, die dort nach einem antiislamischen Schmähfilm aufgeflammt sind. Vertreter muslimischer Organisationen bezeichneten die Aktion als Hetzkampagne. Die Plakate gibt es auch auf Bussen in San Francisco.

Hintergrund der Aktion ist unter anderem die Gewalt in vielen muslimischen Ländern nach Veröffentlichung des US-Schmähvideo zum Propehten Mohammed. Seit dem Beginn der Ausschreitungen am 11. September in mehr als 20 Ländern wurden mindestens 30 Menschen getötet, darunter der US-Botschafter und drei weitere Amerikaner in Libyen.

Quelle: APD
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