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Klimawandel
US-Regierung rechnet mit 57.000 Toten durch Luftverschmutzung

Die Folgen der extremen Dürre in Kalifornien
Die Folgen der extremen Dürre in Kalifornien FOTO: AFP
Washington. Mit drastischen Prognosen über die Folgen eines ungebremsten Klimawandels wirbt die US-Regierung um Unterstützung für Umweltschutzmaßnahmen.

In einem am Montag veröffentlichten Bericht des Weißen Hauses heißt es, bis 2100 könnten in den USA 57 000 Menschen durch Luftverschmutzung sterben, handele man nicht jetzt. Durch extreme Temperaturen seien dann zudem in 49 US-Städten bis zu 12 000 Tote zu befürchten.

Der Bericht soll die Kosten des Klimawandels, aber auch den Nutzen umweltfreundlichen Handelns vor Augen führen. So könnten bis zum Ende des Jahrhunderts 3,1 Milliarden Dollar eingespart werden, bremste man den Anstieg des Meeresspiegels und die Zunahme von Stürmen durch entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, hieß es.

(ap)
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