Der US-Serienmörder Dennis Rader, der über Jahrzehnte hinweg im Mittleren Westen der USA für Angst und Schrecken gesorgt hat, ist zu zehn Mal lebenslänglicher Haft verurteilt worden.
Ein Richter in Wichita im Bundesstaat Kansas entschied am Donnerstag, dass der 60-Jährige für jeden der von ihm eingestandenen zehn Morde jeweils lebenslänglich bekommt.
Das Urteil bedeutet, dass Rader keine Chance hat, das Gefängnis jemals auf Bewährung zu verlassen.
Zuvor hatten Angehörige seiner Opfer Rader mit den Konsequenzen seiner Taten konfrontiert. Zum ersten Mal geriet der Serienmörder aus der Fassung.
Unter Tränen entschuldigte er sich bei den Familien.
Richter Greg Waller verhängte für Raders "abscheuliche" Taten die höchstmögliche Strafe...
Die Todesstrafe war nicht möglich, da Raider seinen letzten Mord 1991 und damit drei Jahre vor ihrer Wiedereinführung in Kansas beging.
Vor der Urteilsverkündung ließ der Richter mehrere Angehörige der Opfer zu Wort kommen.
Diese schilderten teilweise mit gebrochener Stimme, was Rader mit seinen Taten bei ihnen und ihren Familien angerichtet hatte.
Jeff Davis, dessen Mutter Dolores 1991 von Rader erwürgt worden war, bezeichnete den Serienkiller als "tollwütiges Tier"; er habe "Menschen umgebracht, unzählige Leben vergiftet, 30 Jahre lang eine ganze Gemeinde terrorisiert und dabei jede Minute genossen".
Dem Angeklagten schleuderte er ins Gesicht: "Von heute an existierst Du nicht mehr".