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Bevölkerungsentwicklung in den USA
In Kalifornien leben erstmals mehr Latinos als Weiße

USA - In Kalifornien leben erstmals mehr Latinos als Weiße
FOTO: dpa, Andrea Sosa
Los Angeles. Die Bevölkerungsstruktur in den USA ist im Wandel. Wie sehr, wird am Beispiel des Bundesstaates Kalifornien deutlich. Eine Studie hat ergeben: Dort leben jetzt mehr Latinos als weiße Amerikaner.

Im US-Bundesstaat Kalifornien leben erstmals mehr Menschen lateinamerikanischer Herkunft als Weiße. Die Zahl der sogenannten Hispanics liege bei 15 Millionen, die der Weißen bei 14,9 Millionen, teilte das US-Statistikamt unter Berufung auf Daten einer Volkszählung von Juli 2014 mit. Mit 6,3 Millionen leben in Kalifornien demnach zudem auch mehr Menschen asiatischer Herkunft als in den anderen Bundesstaaten.

Roberto Suro von der University of Southern California bezeichnete die neuen Zahlen in der "Los Angeles Times" als "offizielle statistische Bestätigung" für einen Wandel bei den Bevölkerungsverhältnissen, der schon seit fast einer ganzen Generation zu beobachten sei. Schätzungen zufolge werden 2060 rund 48 Prozent der Bevölkerung in Kalifornien lateinamerikanischer Herkunft sein, die Weißen werden dann nur noch einen Anteil von 30 Prozent stellen.

(AFP)
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