Das ist der zweijährige Junge aus Peking, dessen Geschichte derzeit die Welt zu Tränen rührt. In manchen Medien heißt er Jingdan, in anderen Lao Lu.
Den Stein ins Rollen brachten Fotos, die den kleinen Jungen angekettet vor einem Supermarkt in Peking zeigen. Festgebunden hat ihn sein Vater Chen Chuanliu.
Dort muss der Kleine auf seinen Vater warten, bis er von der Arbeit zurückkommt. Er transportiert Fahrgäste mit einer Rikscha durch Peking.
Festgekettet hat er ihn nicht aus Grausamkeit, sondern Fürsorge, wie er sagt. Er habe Angst vor einer Entführung. Um seinen Sohn kümmern könne er sich aber nicht, weil er arbeiten gehen muss.
Die Mutter ist angeblich geistesgestört. Und für eine Betreuung reicht das Geld nicht.
Die Geschichte erregte weltweit Aufmerksamkeit. Mit glücklichen Folgen: Der britischen Presse nach hat nun ein Kindergarten Jingdan für drei Jahre einen kostenfreien Platz in der Einrichtung angeboten.