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US-Krankenhaus
Vater muss 40 Dollar für Umarmung seines Babys zahlen

US-Krankenhaus: Vater muss 40 Dollar für Umarmung seines Babys zahlen
Ryan Grassleys Frau Lidia mit ihrem neugeborenen Sohn Samuel. FOTO: ap, RV
Salt Lake City . Weil er seinen neugeborenen Sohn auf den Arm genommen hat, soll ein Vater im US-Bundesstaat Utah 40 Dollar bezahlen. Amüsiert stellte der Mann die Krankenhaus-Rechnung ins Netz - und bekam darauf unzählige Reaktionen. 

Ryan Grassley berichtete am Mittwoch in einem Interview, er habe seinen per Kaiserschnitt geborenen Sohn auf den Arm genommen. Diesen "Hautkontakt" habe ihm die Klinik in Provo im US-Staat Utah mit umgerechnet gut 35 Euro in Rechnung gestellt.

Leicht amüsiert lichtete Grassley die Rechnung ab und stellte sie ins Internet, wo sie knapp 12.000 Nutzer kommentierten. Unter anderem schilderten sie ihre eigenen Erfahrungen mit absurden oder bizarren Krankenhausrechnungen. "Viele Leute erschrecken gerne oder regen sich über Sachen auf", sagte Grassley. "Heute ist es mir passiert."

Genau genommen wurde Grassley nicht wegen der Umarmung seines Sohnes zur Kasse gebeten, sondern weil deswegen eine weitere Krankenschwester in das Zimmer seiner Frau kommen musste. Diese habe sicherstellen müssen, dass es Mutter und Kind auch gut gehe, sagte Krankenhaussprecherin Janet Frank. "Es gäbe nie eine Strafe für einen Patienten, der sein Kind hält", versicherte sie.

(ap)
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