Kasachstan: Vermutlich 30 Tote bei Grubenunglück
zuletzt aktualisiert: 11.01.2008 - 19:01
Abai (RPO). Bei einer Explosion in einer Kohlegrube des weltgrößten Stahlkonzerns ArcelorMittal in Kasachstan sind am Freitag bis zu 30 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens sieben Bergarbeiter seien tot, 23 weitere Arbeiter würden vermisst, sagte Nurlan Nigmatulin, Gouverneur der Region Karaganda, in der die Stadt Abai mit der Kohlegrube liegt. Nach Gewerkschaftsangaben gibt es kaum noch Chancen, Überlebende zu finden. Er bezeichnete die Minen als alt und renovierungsbedürftig. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich 191 Kumpel in der Grube auf. 14 der Überlebenden erlitten Verbrennungen und Knochenbrüche.
Quelle: afp
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