Weitere Todesopfer befürchtet: Viele Tote bei Erdbeben in Pakistan
zuletzt aktualisiert: 29.10.2008 - 07:35Quetta (RPO). Der Südwesten Pakistans ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Die Polizei geht derzeit von mindestens 100 Toten aus. Behörden befürchten, dass die Opferzahl noch weiter steigen könnte.
Das erklärte Zamaruk Khan, Minister für Finanzen und Wiederaufbau. Hunderte Häuser sind demnach eingestürzt. Die Streitkräfte erklärten, Rettungskräfte und medizinisches Gerät seien unterwegs in die entlegenen Gebiete der Provinz. Auch die Regierung mobilisierte den Transport erster Hilfsgüter in die Region.
Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,4 lag laut der US-Erdbebenwarte (USGS) unter der Erdoberfläche, gut 600 Kilometer südwestlich von Peschawar in der relativ armen Provinz Belutschistan an der afghanischen Grenze. Behördenvertreter in der Provinzhauptstadt Quetta erklärten, rund 500 Häuser seien eingestürzt.
Im Oktober 2005 hatte ein Erdbeben der Stärke 7,6 Kaschmir und den Norden Pakistans erschüttert. Rund 80.000 Menschen kamen ums Leben, hunderttausende verloren ihr Zuhause.
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