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Panorama Robert Gates, David Petraeus
  Foto: Pool AFP, AP
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Gates trifft Karsai und Petraeus: Viele Tote bei Kämpfen in Afghanistan

zuletzt aktualisiert: 02.09.2010 - 17:57

Kabul (RPO). Bei Kämpfen in mehreren Provinzen Afghanistans sind am Donnerstag nach Nato-Angaben mindestens 37 Aufständische getötet worden. Auch zwei US-Soldaten kamen bei Gefechten ums Leben. Der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates traf unterdessen zu Gesprächen mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai und dem Nato-Oberbefehlshaber General David Petraeus in Kabul ein.

Die USA haben in den vergangenen drei Monaten hohe Verluste in Afghanistan verzeichnet: Im August wurden 55, im Juli 66 und im Juni 60 US-Soldaten bei Kämpfen getötet. In den ersten beiden Septembertagen wurden bereits drei US-Soldaten getötet. Im gesamten vergangenen Jahr verloren in Afghanistan 304 US-Soldaten ihr Leben, bis Ende August sind es in diesem Jahr bereits 316.

Auf der anderen Seite meldete die Nato-Truppe ISAF Erfolge bei Kämpfen mit Aufständischen in mehreren Provinzen. Im Bezirk Barmal in der Provinz Paktika nahe der pakistanischen Grenze sei ein Gefechtsstand zerstört worden, mindestens 20 Aufständische seien getötet worden. Der Einsatz sei mit einem Luftangriff unterstützt worden.

Fünf Aufständische getötet

Bei einem Luftangriff in der Provinz Ghasni seien fünf Aufständische getötet worden, die gerade eine Sprengfalle an einer Straße anbrachten. In der südlichen Provinz Helmand seien elf Aufständische getötet und vier gefangen genommen worden, darunter ein ranghoher Taliban-Führer. Bei einem weiteren Luftangriff in Paktika sei der Anführer einer Zelle Aufständischer getötet worden, die Bombenanschläge ausgeführt und ausländische Kämpfer ins Land geschmuggelt habe.

Quelle: apd

 
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