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Juli bislang verlustreichster Monat seit 2001: Vier US-Soldaten in Afghanistan getötet

zuletzt aktualisiert: 31.08.2010 - 11:50

Kabul (RPO). Bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe sind am Dienstag im Osten Afghanistans wieder vier US-Soldaten getötet worden. Allein seit Samstag kamen damit schon 18 amerikanische Soldaten bei den Kämpfen ums Leben, 53 sind es insgesamt in diesem Monat.

Bislang war der Juli dieses Jahres mit 66 Toten der verlustreichste für die US-Truppen seit Beginn der Invasion in Afghanistan Ende 2001.

Schauplatz der blutigen Gefechte sind fast ausschließlich die Gebieten im Süden und Osten des Landes, wo die Taliban ihre Hochburgen haben und ihre Angriffe auf die internationalen Truppen am intensivsten sind. Diese Regionen liegen auch nahe an der Grenze zu Pakistan, wo die Aufständischen ihre Rückzugsgebiete und Ausbildungslager für Rekruten haben, die dann nach Afghanistan geschickt werden.

Nato-Kommandeure haben schon gewarnt, mit der Aufstockung der Truppen in den südlichen Gebieten, um dort intensiver gegen die Taliban vorzugehen, würden die Verluste in den eigenen Reihen zunehmen. Derzeit ist eine Offensive in der Provinz Kandahar in Vorbereitung.

Bei einem Luftangriff auf einen Taliban-Kommandeur, der in Kandahar für den Nachschub der Aufständischen und auch für Bombenanschläge zuständig ist, wurden am Dienstag nach Nato-Angaben zwei islamistische Kämpfer getötet und ein dritter verwundet. Mehrere Taliban, die erst kürzlich in Pakistan im Bombenbau ausgebildet wurden, wurden am Montag festgenommen.

Quelle: apd/jre

 
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