Mutter macht Geld durch Vermarktung: Vormund soll sich um Finanzen der Achtlinge in den USA kümmern
zuletzt aktualisiert: 28.07.2009 - 10:41Los Angeles (RPO). Ein Vormund soll die Finanzen für die Achtlinge regeln, die Anfang des Jahres in den USA geboren wurden. Den Antrag auf Einsetzung eines Vormunds hatte eine Kinderschutzorganisation gestellt. Der Gerichtsentscheid gilt auch für die anderen sechs Kinder von Nadya Suleman, deren Anwälte gegen den Vormund waren.
Den Eisnatz eines Vormundes entschied am Montag das zuständige Gericht von Orange County bei Los Angeles. Der Vormund soll prüfen, ob die Achtlinge langfristig Hilfe bei der Verwaltung der Gelder brauchen, die ihre Mutter durch die Vermarktung der Kinder einnimmt.
Die 33-jährige Suleman hat laut Medienberichten einen Deal abgeschlossen, wonach ihre 14 Kinder drei Jahre lang bei einer Reality-Serie im Fernsehen mitmachen. Dafür soll die Produktionsfirma insgesamt 250.000 Dollar (gut 175.000 Euro) zahlen.
Die durch künstliche Befruchtung gezeugten Achtlinge waren neuneinhalb Wochen vor dem errechneten Geburtstermin am 26. Januar per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen. Die Sensationsgeburt hatte in den USA zunächst Begeisterung ausgelöst. Als jedoch bekannt wurde, dass die alleinstehende und arbeitslose Mutter bereits zuvor sechs kleine Kinder von Samenspendern hatte, schlug der Jubel in Empörung um.
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