Indonesien: Vulkanausbrüche führen zu Flugausfällen
zuletzt aktualisiert: 10.11.2010 - 11:50Jakarta (RPO). Die seit zwei Wochen aufsteigenden Aschwolken des Vulkans Merapi haben in Indonesien zu zahlreiche Flugausfällen geführt. Sicherheitsbedenken hätten einige internationale Fluglinien, darunter Cathay Pacific, Value Air, Qantas und Malaysia Airlines, dazu veranlasst, Flüge von und nach Jakarta zu streichen.
Dies teilte Syaiful Bahri vom internationalen Flughafen in Jakarta am Mittwoch mit. Indonesiens aktivster Vulkan stieß auch am Mittwoch wieder Gas- und Aschewolken aus. Der Flughafen von Yogyakarta rund 25 Kilometer südlich des Merapi bleibt nach Angaben der Regierung möglicherweise bis kommenden Montag geschlossen.
Zwei Wochen nach Ausbruch des indonesischen Vulkans Merapi haben die Rettungsmannschaften Dutzende weitere Leichen gefunden. Die Zahl der Todesopfer sei von 151 auf 191 gestiegen, teilte ein Vertreter des Katastrophenschutzes am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Auch der Exodus aus der Gefahrenzone hält demnach weiter an: In den Notunterkünften lebten inzwischen 340.000 Menschen, 20.000 mehr als noch am Vortag, sagte der Vertreter.
Angesichts der Aschewolke musste der Besuch von US-Präsident Barack Obama verkürzt werden.
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