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Drei Verletzte bei Unglück im Wallis
Deutscher stirbt durch Lawine in Schweizer Alpen

Die größten Lawinen-Unglücke seit 1844
Die größten Lawinen-Unglücke seit 1844 FOTO: AP, AP
Genf . Wieder sterben Menschen durch eine Lawine: Bei zwei Lawinenunglücken in den Schweizer Alpen sind zwei Tourenskifahrer ums Leben gekommen.

Ein 60-jähriger Deutscher und ein 30-jähriger Brite starben. Wie die Polizei im Kanton Wallis am Samstag mitteilte, wurde der Deutsche am Freitag von einer 25 Meter breiten Lawine im Gebiet des Pigne d'Arolla in einer Höhe von etwa 3000 Metern mitgerissen. Der Brite wurde am Samstag am Mont Vélan verschüttet.

Der Deutsche war mit vier anderen Skiwanderern und zwei Bergführern unterwegs. Diese konnten sich den Angaben zufolge aus eigener Kraft befreien und dem 60-Jährigen zu Hilfe kommen. Drei Mitglieder der Gruppe wurden leicht verletzt. Der Deutsche wurde per Hubschrauber nach Sion gebracht. Dort starb er im Krankenhaus.

Der Brite befand sich mit seinem ein Jahr älteren Bruder in 3600 Meter Höhe auf einer Abfahrt, als sich eine Lawine löste. Obwohl Rettungsteams schnell zur Stelle waren, kam für ihn jede Hilfe zu spät.

(AFP)
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