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Unwetter in den USA
Mindestens 14 Tote bei Überschwemmungen in West Virginia

West Virginia: Mindestens 14 Tote bei Überschwemmungen
Die Stadt Sulphur Springs, West Virginia, im Ausnahmezustand. FOTO: ap, STW
Charleston. Überschwemmungen im US-Bundesstaat West Virginia haben enorme Zerstörungen angerichtet –  mindestens 14 Menschen sind ums Leben gekommen, darunter auch zwei Jungen im Alter von vier und acht Jahren.

Gouverneur Ray Tomblin äußerte sich dazu am Freitag bei einer Pressekonferenz. Oberste Priorität sei nach wie vor, Vermisste zu suchen und Menschen vor den Wassermassen in Sicherheitheit zu bringen. Unter den Toten waren auch zwei Jungen im Alter von vier und acht Jahren, die von den Wassermassen weggerissen wurden, wie die Polizei mitteilte. Sheriff Jan Cahill sagte, er rechne noch mit weiteren Toten. In seinem Bezirk, Greenbrier County, herrsche "völliges Chaos".

"Asphalt wie bei einer Banane heruntergeschält"

Die Überschwemmungen wurden von einem heftigen Sturm ausgelöst, der auf Teile West Virginias an die 23 Zentimeter Regen niedergehen ließ. "Straßen zerstört, Brücken weg, Häuser niedergebrannt oder von ihren Fundamenten gespült", beschrieb Cahill die Lage in seinem Bezirk. "Mehrere Teile der Autobahn einfach verschwunden, Asphalt wie bei einer Banane heruntergeschält. Ich habe noch nie so etwas gesehen."

500 Menschen waren zeitweise in einem Einkaufszentrum eingeschlossen, als dort eine Brücke weggespült wurde. Viele mussten von ihren Hausdächern oder aus den oberen Stockwerken von Häusern gerettet werden, als das Wasser immer höher stieg. Zehntausende hatten keinen Strom mehr. Für 44 Bezirke in West Virginia galt der Notstand.

(ap)
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