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Westjordanland
Zwei Palästinenser nach Messerattacke auf Israeli getötet

Jerusalem. Im Westjordanland sind zwei Palästinenser bei einem Messerangriff auf einen Soldaten der israelischen Armee erschossen worden. Der Soldat wurde bei der Attacke schwer verletzt.

Wie eine Sprecherin des israelischen Militärs am Donnerstag sagte, geschah der Angriff nahe eines Armeepostens am Eingang eines von israelischen Siedlern bewohnten Bezirks in Hebron. Demnach seien die Angreifer von Angehörigen der Armee erschossen worden. Der angegriffene Soldat wurde bei dem Angriff schwer verletzt, er war aber nicht in Lebensgefahr.

Hebron mit seinen rund 200.000 Einwohnern ist die größte Stadt im Westjordanland und war lange Zeit das Handelszentrum des Palästinensergebiets. Im historischen Zentrum der Stadt leben stark bewacht und abgeriegelt auch rund 500 israelische Siedler, weshalb die Spannungen vor Ort besonders hoch sind.

Israel und die Palästinensergebiete werden seit Oktober von einer Gewaltwelle beherrscht, bei der bislang 200 Palästinenser, 28 Israelis und vier Ausländer getötet wurden. Bei der Mehrzahl der getöteten Palästinenser handelte es sich um erwiesene oder mutmaßliche Attentäter.

(kl/AFP)
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