kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Verkehr kommt zum Erliegen, Häuser stürzen ein: Winter legt Chinas Kraftwerke lahm

zuletzt aktualisiert: 29.01.2008 - 08:07

Peking (RPO). China erlebt den härtesten Winter seit 50 Jahren. Der Schnee hat viele Bahnverbindungen lahmgelegt. Hunderttausende sitzen fest. Die Straßen sind eisglatt. Die Menschen stürzen, brechen sich die Knochen. Sie stehen vor den Hospitälern Schlange. Jetzt geht den Kraftwerken auch noch die Kohle aus. Die Zufahrtswege für die Lieferanten sind gesperrt.

Einige Kraftwerke müssen inmitten des strengen Winters die Stromproduktion einstellen, weil ihnen die Kohle ausgegangen ist. Der anhaltende Schneefall behindert dabei die Versorgung der Kraftwerke, die vor allem durch die Bahn mit Kohle beliefert würden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag. In vielen Städten kam es deshalb schon zu zeitweisen Stromabschaltungen. China erlebt derzeit den härtesten Winter seit 50 Jahren.

Die stillgelegten Kraftwerke hätten sieben Prozent des Strombedarfs produziert, hieß es. Bei anderen Kraftwerken, die für weitere zehn Prozent verantwortlich seien, reiche der Kohlevorrat nur noch für drei Tage, hieß es unter Berufung auf die Elektrizitätsbehörde.

Bei einem Busunglück auf einer vereisten Straße im Süden des Landes sind unterdessen am Dienstag mindestens 25 Menschen getötet worden. 13 Menschen seien verletzt worden, als der Bus von der Straße abkam und rund 40 Meter tief in ein Tal stürzte, berichtete Xinhua. Der Unfall ereignete sich im Süden des Landes in der bergigen Provinz Guizhou. Die Straße sei schneebedeckt und eisig gewesen, meldete Xinhua. Große Teile Chinas leiden derzeit unter einem heftigen Wintereinbruch, der schon zu zahlreichen Unfällen geführt und wirtschaftlichen Schaden in Höhe von 18,2 Milliarden Yuan (1,7 Milliarden Euro) geführt hat, wie die Behörden berichteten.

Weil der Schnee viele Bahnverbindungen lahmgelegt hat, sitzen kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest hunderttausende Reisende fest. Viele von ihnen sind Wanderarbeiter. In Guangzhou saßen am Dienstag noch rund 200.000 Menschen fest, die auf eine Möglichkeit warteten, in ihre Heimat reisen zu können. Tags zuvor war die Zahl der Wartenden noch mit 500.000 angegeben worden. Viele hätten ihre Reisepläne aufgegeben und resigniert, hieß es nun. Die Strecke Guangzhou-Peking werde vermutlich erst in drei bis fünf Tagen wieder frei sein.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Vier Menschen verbrennen bei Flugzeugabsturz

Rheinstetten

Vier Tote bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flugplatz Rheinstetten nahe Karlsruhe sind am Mittwoch ... mehr 

28-Jähriger sprang in den Rhein

Vermisster Rheinschwimmer in Köln geborgen

Ein 28 Jahre alter Mann ist bei einem Strandfest in der Nähe von Bonn in den Rhein gesprungen und ertrunken. Erst vier Tage später wurde sei ... mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

28-Jähriger sprang in den Rhein

Vermisster Rheinschwimmer in Köln geborgen

Nach Amokalarm in Memmingen

Polizei findet 37 Waffen im Elternhaus

Sommerwetter hat ein Ende

Es wird deutlich kühler

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

33 Pädophile festgenommen

Weltweiter Schlag gegen Kinderschänder geglückt

Ermittlungen gegen einen pädophilen Mann in den Niederlanden haben zur Festnahme von weltweit 33 mutmaßlichen Kinderschändern geführt, darunter auch einer in Deutschland. mehr

 
 

Afghanin verliert nach Angriff Baby

Mann wollte schwangerer Ehefrau Zunge abschneiden

 

Höchstes britisches Gericht

Assange darf ausgeliefert werden

 

Papst äußert sich erstmals zu "Vatileaks"

"Habe Vertrauen in meine engsten Mitarbeiter"

 
Top-Services