"Architektur des Mords" heißt die Ausstellung, in der die Pläne der Tötungsstätte erstmals in der Schoa-Gedenkstätte Yad Vashem gezeigt werden. Sie wurde anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar eröffnet.
Pläne zeigen den Bau und die Systematik der Tötungsmaschinerie.
Die Karten sind ausgehängt. Sie offenbaren, wie sehr die Nazis bei ihrem grausigen Geschäft auf Effizienz bedacht waren.
Einige der Entwürfe sollen von Reichsführer SS Heinrich Himmler persönlich gegengezeichnet sein.
Der Schrecken steckt im Detail. "L. Keller", steht auf dem Plan für das Krematorium, den ein polnischen Häftling zeichnete – Leichenkeller.
In anderen Teilen der Gedenkstätte zeigen Bilder in Nahuafnahme das Elend der KZ-Häftlinge.
Und auch die, die hinter dem Massenmord standen.
Ein Monitor zeigt Adolf Hitler. Wer einen Kopfhörer einstöpselt, kann seine geifernden Reden hören.