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Warnung vor Fremden
Eltern locken Kinder in Falle, um sie vor Sextätern zu warnen

Youtube: Eltern und Coby Persin locken Mädchen in Sexfalle
Coby Persin und Jennas Eltern greifen das Mädchen in einem Van an. FOTO: Youtube/Coby Person
Los Angeles. Ein Youtube-Star aus den USA macht mit einem erschreckenden Video darauf aufmerksam, wie leicht es ist, junge Frauen aus ihrem Haus zu entführen. Die Eltern der Mädchen, die in die Aktion eingeweiht waren, reagieren geschockt.

Coby Persin hat knapp 1,3 Millionen Abonennten auf seinem Youtube-Kanal. Eigentlich produziert er mit seinem Team eher unterhaltsame Clips, doch vor Kurzem hat er ein siebenminütiges Video hochgeladen, das Eltern und Kinder gleichermaßen schockiert.

In Absprache mit den Eltern von drei jugendlichen Kindern schreibt er die Töchter über Social-Media-Kanäle an. Er gibt vor, erst 15 Jahre alt und neu in der Stadt zu sein. Nach wenigen Tagen fragt er, ob man sich nicht treffen wolle – und die Mädchen sagen zu.

Mit dem ersten Mädchen, Mikayla, verabredet er sich in einem Park. Die Eltern der 13-Jährigen seien nicht Zuhause, von daher könne sie sich davonstehlen und mit ihm treffen. Als sie sich im Park sehen und zu reden beginnen, springt der Vater hinter einer Ecke hervor und brüllt seine Tochter an. "Bist du wahnsinnig?", fragt er sene Tochter. "Er hätte ein Vergewaltiger oder ein Pädophiler sein können."

Das nächste Mädchen, Julianna, lädt Coby sogar abends zu sich nach Hause ein. Die Zwölfjährige schreibt, dass ihr Vater nun schlafen würde. Der sitzt allerdings neben dem Youtube-Star im Auto und fährt mit ihm zum Haus, wo Julianna dem Fremden die Tür öffnet. "Was stimmt nicht mit dir?", fährt er seine Tochter an, die gleich zu weinen beginnt, als sie ihren Vater hinter Coby stehen sieht.

14-Jährige steigt zu Fremden in Van

Das dritte "Opfer" geht sogar noch einen Schritt weiter, ebenso wie ihre Eltern. Jenna steigt sogar in den Van des Mannes, nicht ahnend, dass ihre Eltern hinten im Van sitzen und maskiert auf sie warten. Als die 14-Jährige auf den Beifahrersitz steigt, drückt Coby die Jugendliche in den Sitz, von hinten greifen ihre Eltern das Mädchen an, beruhigen sie aber gleich wieder, als sie zu schreien beginnt.

"Was hast du dir dabei nur gedacht?", fragt die maßlos enttäuschte Mutter, die ihr gleich wieder erklärt, dass man sowas oft genug besprochen habe. "Wir haben uns Filme und Zeitungsartikel angeschaut, um dir zu zeigen, dass sowas im echten Leben passieren kann", sagt sie. "Aber willst du das lieber selbst herausfinden?"

Das Video endet damit, dass es in den USA (bei knapp 319 Millionen Einwohnern) mehr als 750.000 polizeibekannte Kindesentführer gibt. "Rede nicht mit Fremden – und steig schon gar nicht zu ihnen in den Wagen" ist allerdings nicht nur ein Rat von Eltern in den USA, sondern von besorgten Müttern und Vätern in der ganzen Welt.

Hier geht es direkt zum Video.

(spol)
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