Zum 10. Gedenken der Opfer der Terror-Anschläge auf das World Trade Center schickte New York das "Tribute in Light" in den Himmel - starke Scheinwerfer leuchten dort, wie einst die Türme standen.
Zahllose Menschen schauten sich die Installation von der Top of the Rock Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center aus an.
US-Präsident Barack Obama kam mit seiner Frau Michelle an den Ground Zero. Neben ihm war auch der frühere US-Präsident George W. Bush mit seiner Frau Laura erschienen.
Hand in Hand ging das Präsidentenpaar an jener Stelle vorbei, an der einst die Zwillingstürme standen.
An der Gedenkstelle für die Opfer hielten die beiden Politiker für einen Moment inne.
Die tiefe Trauer über die Geschehnisse ist auch Robert Peraza anzusehen, der am Nord-Pool der Gedenkstätte kniet. Er hat am 11. September 2001 seinen Sohn Robert David Peraza verloren.
William Rodriguez kehrte zum Ground Zero zurück. In seiner Hand hält er seinen Generalschlüssel für das Treppenhaus des Nordturmes des World Trade Centers. Er arbeitete als Putzmann im WTC, öffnete am 11. September 2001 viele Türen zur Treppe vom North Tower und rettete damit etlichen Menschen das Leben.
Mikey Walsh fährt mit den Fingern durch die Spuren des Namens seines Onkels Nicholas W. Brandemarti auf einem Gedenkstein. Brandemarti kam bei dem Anschlag vor zehn Jahren ums Leben.
Diese Frau kann ihre Tränen nicht mehr zurückhalten, als sie vor der Tafel mit den Namen der Getöteten steht.
Tausende weiße Schleifen schmücken als Symbol des Friedens den Zaun der Kirche St. Paul, zwei Blocks entfernt vom World Trade Center.
Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die Schleifen als Spruchbänder, auf denen die Menschen ihre Gedanken niedergeschrieben haben.
Eine junge Frau befestigt ein riesiges Poster, das an die Opfer des Anschlags erinnert, am Zaun der Ground Zero umgibt.
Unzählige New Yorker waren zu der Trauerzeremonie am Ground Zero gekommen.
Die Menschen halten um 8.47 Uhr (Ortszeit) für eine Minute inne - es ist die Uhrzeit, als das erste Flugzeug in die Zwillingstürme krachte.
In der ganzen Welt nehmen die Menschen Anteil, wie etwa hier in Frankreich: Eine Installation nahe des Eiffel-Turms stellt die Twin Towers dar. "Die Franzosen werden niemals vergessen", steht auf dem Banner geschrieben.
Zudem wurde in der französischen Hauptstadt auf dem Trocadero-Platz eine überdimensionale US-amerikanische Flagge ausgerollt.
In Deutschland nimmt der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, Philip D. Murphy (r), Bundespräsident Christian Wulff am Eingang der American Church in Berlin in Empfang.
In der Kirche findet ein Gedenkgottesdienst anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge des 11. September 2001 statt.
In Kirgistannimmt Präsidentin Rosa Otunbajewa an einer Gedenkfeier nahe des Manas Flughafen teil. US-Soldaten haben hier einen Kranz niedergelegt.
In Multan in Pakistan haben Anhänger der Oppositionspartei Tehrik-e-Insaf Kerzen gegen Terror und Gewalt entzündet und ein erklärendes Plakat dazu geschrieben.
In Manila auf den Philippinen weiht ein katholischer Priester eine Gedenkstätte zu Ehren von Marie Rose Abad, die bei den Terroranschlägen ums Leben kam.