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In Indonesien verurteilt: Zwei Australier sollen wegen Drogenschmuggels sterben

zuletzt aktualisiert: 14.02.2006 - 08:04

Bali (rpo). Weil sie Drogen geschmuggelt haben, sind zwei Australier in Indonesien zum Tode verurteilt worden. Den beiden jungen Männern wird vorgeworfen, die Köpfe eines Schmuggelrings gewesen zu sein. Sie sollen erschossen werden.

Sollen Köpfe eines Drogen-Schmuggelrings gewesen sein: Andrew Chan (r.) und Myuran Sukumaran (2.v.l.). Foto: AFP, AFP

Die zwei Australier wurden von einem indonesischen Gericht zum Tod durch Erschießen verurteilt. Die drei Richter auf der Insel Bali befanden den 22-jährigen Andrew Chan und den 24-jährigen Myuran Sukumaran für schuldig, die Köpfe eines Drogen-Schmuggelrings gewesen zu sein. Die beiden sollen sieben Landsleute angeleitet haben, im April vergangenen Jahres acht Kilogramm Heroin von Bali in ihre Heimat zu schmuggeln.

Einige der "Bali Neun" wurden auf dem Flughafen gefasst. Sie sollen Heroin an ihrem Körper befestigt gehabt haben. Andere wurden in einem Hotelzimmer festgenommen, wo sie eine weitere Drogenlieferung geplant haben sollen. Zwei Angeklagte wurde am Montag zu lebenslanger Haft verurteilt, die restlichen Urteile werden noch in dieser Woche erwartet.

In den vergangenen Monaten wurden bereits mehrere Australier wegen Drogendelikten in Indonesien verurteilt. 2005 wurde eine 24-Jährige wegen Drogenkonsums zu drei Monaten Haft verurteilt. Eine 28-Jährige erhielt eine Haftstrafe von 20 Jahren, weil sie Marihuana nach Bali schmuggelte.

Quelle: ap

 
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