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Gladbeck
Ballon-WM: Fahrer haben Probleme mit dem Wetter

Gladbeck. Sie wollten tagelang in der Luft bleiben und in ihren Gasballons Tausende Kilometer zurücklegen - doch viele Favoriten bei der Gasballon-Weltmeisterschaft haben sich mit dem Wetter verzockt: Nur das Ballonfahrer-Team aus der Schweiz schaffte es gestern bis nach Griechenland und gewann mit einer Strecke von 1803,5 Kilometern den Wettbewerb. Die beiden Favoriten aus Deutschland und Frankreich mussten wegen eines Gewitters schon in Frankreich aufgeben.

Gestartet waren die 24 Ballons in der Nacht zum Montag in Gladbeck im nördlichen Ruhrgebiet. In Ballonfahrerkreisen gilt der Gordon-Bennett-Cup als härtestes Gasballonrennen der Welt. Die wasserstoffgefüllten Ballons fliegen teilweise in mehr als 5000 Metern Höhe, so dass die Teilnehmer Sauerstoffmasken aufsetzen müssen. Wer die weiteste Strecke zurücklegt, gewinnt - die Zeit ist völlig egal.

(dpa)
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