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Köln
Baudebakel: Kosten für Kölner Landeplatz steigen

Köln. Ein geplanter Hubschrauber-Landeplatz verschlingt in Köln immer mehr Geld, weil der Hangar auf einem Deponieberg absackt. Von ursprünglich geplanten 13 Millionen Euro sind die Kosten für den Bau auf rund 20 Millionen gestiegen. Das Projekt aufzugeben, mache aber keinen Sinn, betonten Feuerwehrchef Johannes Freyer und der juristische Vertreter der Stadt Köln, Werner Langen, gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rathaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Belastbarkeit des Baugrundes bei Begutachtung des Geländes unterschätzt. Eine Aufschüttung von 50.000 Tonnen gilt als Hauptursache für das Debakel. Nach einer Dringlichkeitsentscheidung beginnt die Stadt nun damit, die Bergkuppe abzutragen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro. Die Hubschrauberstation soll Ende 2016 in Betrieb genommen werden können.

(dpa)
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