Boris bekommt Kino-Rolle: Beckers Scheidungsdrama endgültig beendet
zuletzt aktualisiert: 26.01.2001 - 18:00Washington/Miami (dpa). Der Scheidungskrieg zwischen Barbara und Boris Becker ist endgültig beendet. Das bestätigte Barbara Beckers Anwalt Samuel Burstyn am Freitag auf einer Pressekonferenz in Miami. Er machte allerdings weiterhin keine Angaben über die Höhe der Abfindung, die Barbara Becker erhält, deutete jedoch eine günstige Regelung für seine Mandantin an. Auf die Frage, ob man Barbara Becker als reiche Frau betrachten könne, antwortete er, "Ja, ohne Zweifel."
In einer Woche könnten nach Angaben des Anwalts bereits mehr Details über die Höhe der Abfindung vorliegen. Dann werde klar, ob Barbara ihre Wohnung in Miami behalte. Dabei würden eventuell auch Papiere veröffentlicht, aus denen sich die Höhe der Abfindung ersehen lasse.
Burstyn betonte, der Fall könne zur Zufriedenheit aller Parteien als abgeschlossen betrachtet werden. Er sei kompliziert gewesen, weil er Gerichte in zwei Ländern beschäftigt habe und wegen des Vorehevertrags. Aber dank des guten Willens von Barbara und Boris Becker sei der Streit nun beigelegt. Dem Gericht in Miami sei bereits ein entsprechender Hinweis zugegangen.
Das einstige Traumpaar war Mitte Januar nach einer außergerichtlichen Einigung geschieden worden. Bis zuletzt gab es aber Unklarheiten über die genaue Abfindungssumme. Die Hamburger Zeitschrift "Gala" hatte berichtet, die 34-jährige Barbara werde statt der zuvor vielfach in den Medien genannten Summe von 30 nur zehn Millionen Mark Abfindung von dem 33-jährigen erhalten.
Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wollen TV-Sender und Produzenten Barbara Becker als Schauspielerin verpflichten. SAT.1 will mit ihr arbeiten, sagte Filmchefin Alicia Remirez Coronas zu "Bild". Auch Wolfgang Rademann (66), der Erfolgsproduzent vom ZDF- "Traumschiff", möchte Barbara Becker. Hans W. Geißendörfer (59), Produzent der "Lindenstraße" meinte: "Ich könnte sie mir gut in der Lindenstraße vorstellen."
Michael Ammann (43), ausführender Produzent bei Grundy UFA ("Gute Zeiten, schlechte Zeiten") sagte dem Blatt: "Sofort! Wir sind immer an prominenten Gaststars interessiert. Also selbstverständlich auch an Barbara Becker." Film-Mogul Horst Wendlandt von Rialto-Film betonte: "Ich würde sie einstellen." Dieter Wedel ("Der große Bellheim") erklärte: "Die Tatsache, dass sie die Ex von Boris Becker ist, spricht sicher nicht gegen sie."
Boris Becker geht zum Film
Boris Becker wird demnächst als Schauspieler in den deutschen Kinos zu sehen sein. Der Ex-Wimbledonsieger wird in Rainer Matsutanis Film "Faust & Mephisto" einen Sportler darstellen, wie das Internet-Magazin "Gala Online" am Freitag berichtete. "Es ist eine moderne Geschichte, in der der Nachkomme von Faust den Nachkommen Mephistos in München trifft", verriet der Regisseur.
In dem Streifen spielten sich einige Münchner Prominente wie Boris Becker, Iris Berben und Heiner Lauterbach selbst. Die Hauptrolle des Faust wird Jan Josef Liefers übernehmen. Drehstart ist Anfang März.
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