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Kaiser-Wilhelm-Koog
Bergung der Pottwale aus dem Watt gestartet

Kaiser-Wilhelm-Koog. Nach dem Fund von acht toten Pottwalen im Wattenmeer vor Dithmarschen sind gestern zwei weitere Kadaver nordwestlich von Büsum gesichtet worden. Fünf der acht vor Kaiser-Wilhelm-Koog entdeckten Wale seien geborgen worden, teilte der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein mit. Die restlichen drei sollen heute an Land gezogen werden. Mit den Tieren vor Büsum sind nach Angaben der Schutzstation Wattenmeer seit dem 8.

Januar 27 Pottwale in der südlichen Nordsee umgekommen: 16 in Deutschland, sechs in den Niederlanden und fünf in England. Umweltminister Robert Habeck (Grüne) zeigte sich durch den Tod der vielen Wale betroffen. Ein Spaziergänger hatte die acht Meeressäuger zwei Kilometer vor dem Deich entdeckt. Es ist der größte je in Schleswig-Holstein gemachte Fund von Pottwalen.

(dpa)
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