Am Morgen nach dem Sturm begannen an dem schwer beschädigten Hauptbahnhof in Berlin die Untersuchungen.
Experten nahmen den heruntergestürzten Stahlträger unter die Lupe.
Auch von oben wird die Stelle begutachtet, von der einer der Stahlträger herunterstürzte und der andere verkeilt hängen blieb.
Der Bahnhof ist auch am späten Vormittag noch komplett gesperrt.
Verwüstung am Berliner Hauptbahnhof: Kurz vor Mitternacht war wegen des Orkans "Kyrill" an der Außenseite des erst vor acht Monaten eröffneten Gebäudes ein drei Tonnen schwerer Stahlträger abgerissen worden.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Wie man im Bild deutlich erkennt, löste sich ein zweiter Träger. Er drohte ebenfalls herabzustürzen.
Der Hauptbahnhof bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
Die Steintreppe auf der der Spree und dem Kanzleramt zugewandten Seite des mächtigen Baus wurde stark beschädigt.
Zunächst müssten Experten die Schäden aufnehmen und Ursachenforschung betreiben
Fern-, Regional- und S-Bahnzüge können den Hauptbahnhof in Berlin-Mitte vorerst nicht auf den oberen Gleisen durchfahren, nur im Nord-Süd-Tunnel ist die Durchfahrt für Fernzüge möglich.
Die Züge werden umgeleitet, der S-Bahnverkehr ist auf Busse verlagert.