Prinzessin Stephanie liebt Elefantentrainer: Boris Becker interviewt Bocuse und Lagerfeld
zuletzt aktualisiert: 07.03.2001 - 17:44Köln (rpo). Tennis-Idol Boris Becker ist für den Sender RTL selbst journalistisch aktiv geworden. Starkoch Paul Bocuse und Modemacher Karl Lagerfeld standen ihm bereits Rede und Anwort.
Mit Bocuse traf er sich in dessen Restaurant in Lyon, wo er unter Anleitung des Gourmetkochs einige von dessen bekanntesten Kreationen zubereitete. Unerwartet kam Franz Beckenbauer in den Genuss einer Kostprobe. Er hatte sich zufällig mit dem Präsidenten von Olympique Lyon zum Essen bei Bocuse verabredet. Serviert wurden unter anderem Coq au vin und Trüffelsuppe. Mit Lagerfeld traf sich Becker in dessen Galerie in Paris. Nach einem privaten Mittagessen führte der Designer und Starfotograf Becker durch seine Galerie und porträtierte ihn anschließend in seinem Fotostudio.
Prinzessin Stephanie und der Elefantentrainer
Prinzessin Stephanie, Spross der monegassischen Fürstenfamilie, ist glücklich verliebt. Seit dem Wochenende sind in mehreren Schweizer Zeitungen Bilder erschienen, die sie Hand in Hand mit ihrem neuen Märchenprinzen Franco Knie (46) zeigen. Ein Sprecher des Schweizer Nationalzirkus' bestätigte unterdessen, dass sich der Zirkusdirektor und Elefantentrainer Knie von seiner Ehefrau getrennt habe. Zur Liaison mit der Prinzessin wollte er allerdings nichts sagen. Auch das Fürstenhaus in Monaco wollte sich dazu nicht äußern. Dafür zitierte die Zeitung "SonntagsBlick" Tina Knie, die Mutter von Franco, mit den Worten, Stephanie und Franco seien ein Paar und für sie bedeutet dies, dass Stephanie die Familie zerstört habe.
Maren Kroymann trifft ungern Entscheidungen
Maren Kroymann, Schauspielerin, tut sich schwer mit Entscheidungen. Wenn es ihr gelänge, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen, wäre sie so berühmt wie Bette Midler, sagte die 51-Jährige der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung vom Mittwoch. Sie spielte Hauptrollen im Fernsehen und Millionen Menschen sahen sie. Dennoch entschied sie sich, Satirikerin zu werden und menschliche Schwächen aufs Korn nehmen, insbesondere die der Männer. Heute frage sie sich manchmal, ob dies eine Fehlentscheidung gewesen sei, sagte sie. "Richtig berühmt wurde ich als Satirikerin nicht." Bekannt wurde Kroymann mit den ARD-Serien "O Gott, Herr Pfarrer", "Vera Vesskamp" und "Nachtschwester Kroymann". In diesen Tagen startet ihr erster Kinofilm "Escape to live".
Gerard Depardieu soll abspecken
Gerard Depardieu, Schauspieler, ist vermutlich wegen seiner Fettleibigkeit von seiner Lebensgefährtin verlassen worden. Wie die Hamburger Zeitschrift "Gala" am Mittwoch meldete, will Carole Bouquet eine Trennung auf Probe. "Gerard soll abspecken, nicht mehr mit seinem schweren Motorrad rasen und auf Saufgelage mit seinen Freunden verzichten - dann hat er noch eine Chance bei Carole", sagte ein Freund der beiden dem Blatt. Für den Genussmenschen Depardieu könnte das schwierig werden. "Ich bin die Sonne, ich bin die Wolken, ich mache, was ich will", sagte der 52-Jährige in einem Interview. "Ich liebe mich nicht selbst genug, um auf Diät zu gehen." Doch könnten ihn seine Tochter und Carole durchaus umstimmen, räumte er ein.
William Hurt fühlt sich unwohl in den USA
William Hurt, US-Schauspieler, fühlt sich unwohl in seinem Heimatland. "Schon als Jugendlichem brach mir immer der Schweiß aus, wenn ich nach der Rückkehr in die USA aus dem Flugzeug stieg", sagte er am Dienstagabend in Hamburg, wo er seinen neuen dreiteiligen Fernsehfilm "Dune - Der Wüstenplanet" nach dem gleichnamigen Zukunftsroman von Frank Herbert vorstellte. Hurt wuchs unter anderem in der Südseeregion, in Sudan und Somalia auf, wo sein Vater als Diplomat tätig war. Der jetzt 50-Jährige kritisiert vor allem die in seiner Heimat übliche Selbstbezogenheit. "Viele dort haben überhaupt noch nicht mitbekommen, dass auch anderswo Menschen leben." Der Oscarpreisträger (1986 für "Kuss der Spinnenfrau"), der seit einigen Jahren ein Haus bei Paris hat, fühlt sich in Ländern mit "historischem Hintergrund" wohler.
Schramma hat künftig Blum an seiner Seite
Fritz Schramma, Oberbürgermeister von Köln, nimmt seinen Amtsvorgänger Harry Blum in Form einer Büste in seinem Dienstzimmer im Rathaus auf. Das von dem Bildhauer Kurt Arentz gestaltete Porträt wird am kommenden Freitag übergeben, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch bekannt gab. Damit soll dem verstorbenen Blum, der sich auch als privater Wohltäter beliebt gemacht hatte, ein besonderes Gedenken bewahrt werden. Blum war regelmäßig Besucher des zum "Kölschen Klüngel" gerechneten Herren-Gourmet-Abends, dessen Teilnehmer ohne viel Aufhebens Geld für sozial Schwache spendeten. Der CDU-Kommunalpolitiker war der erste von der Bevölkerung direkt gewählte Kölner Oberbürgermeister.
Doppelter Abschied für Kiss-Gitarrist Stanley
Paul Stanley, Gitarrist der Rockgruppe Kiss, muss gleich zwei Mal Abschied nehmen. Mit seiner Band befindet er sich auf großer "Farewell Tour" und jetzt hat auch noch seine Frau die Scheidung eingereicht. Pamela Bowen Stanley begründete diesen Schritt mit "unvereinbaren Unterschieden". Das Paar hatte 1992 geheiratet und hat einen sechs Jahre alten Sohn. Stanley ist Gründungsmitglied von Kiss.
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