| 08.07 Uhr

Las Vegas
Boeing gerät bei Start in Brand

Flugzeug von British-Airlines in Flammen
Flugzeug von British-Airlines in Flammen FOTO: ap
Las Vegas. 14 Passagiere wurden auf dem Flughafen in Las Vegas verletzt.

Kurz vor dem Start in Las Vegas ist bei einem British-Airways-Flugzeug mit 157 Passagieren ein Triebwerk in Brand geraten. Die Boeing 777-200 wurde blitzschnell über Notrutschen geräumt und der Brand gelöscht. 14 Menschen kamen ins Krankenhaus, die meisten mit kleinen Verletzungen von der Evakuierung.

Die Brandursache war nach Angaben der Behörden zunächst unklar. Die Maschine stand am Dienstagnachmittag (Ortszeit) auf der Rollbahn des US-Flughafens zum Start nach London bereit. Der Sprecher der US-Luftfahrtbehörde FAA, Ian Gregor, sagte, das linke Triebwerk habe Feuer gefangen. Ermittlungen seien im Gange. Auch die Transportsicherheitsbehörde NTSB untersucht den Fall.

Laut Feuerwehr drangen die Flammen nicht bis in den Passagierraum. Erste Löschfahrzeuge seien binnen zwei Minuten zur Stelle gewesen. Schon drei Minuten später hatten alle Insassen das Flugzeug verlassen, wie es weiter hieß. An Bord waren neben den Passagieren auch 13 Besatzungsmitglieder. Augenzeugin Reggie Bugmuncher beobachtete das Unglück vom Flughafen aus. "Alle rannten zu den Fenstern, Leute standen auf Sitzen und schauten hinaus, sie hielten die Luft an und hatten die Hand über dem Mund", berichtete sie über die dramatische Szene.

Wegen des Brandes mussten zwei der vier Start- und Landebahnen vorübergehend gesperrt werden. Manche Passagiermaschinen auf anderen US-Airports konnten wegen des Feuers erst mehr als zwei Stunden später in Richtung Las Vegas starten. Der Flughafen von Las Vegas lag mit fast 43 Millionen Passagieren im vergangenen Jahr auf Platz neun der größten Flughäfen der USA. Der Airport versucht, mit Direktflügen nach Europa und Asien mehr internationale Reisende anzulocken.

(ap)
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