| 21.59 Uhr

Brüsseler Innenstadt
Messerangreifer attackiert Soldaten und wird niedergeschossen

Brüssel: Mann attackiert Soldaten mit Messer und wird niedergeschossen
Einsatzkräfte der Polizei in der Brüsseler Innenstadt. FOTO: dpa
Brüssel. Ein Mann hat in Brüssel offenbar zwei Soldaten mit einem Messer attackiert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde der 30-jährige Angreifer daraufhin niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Der Mann soll gegen 20.15 Uhr am Boulevard Emile Jacqmain in der Innenstadt auf die Soldaten losgegangen sein. Diese eröffneten daraufhin das Feuer und verletzten den Angreifer lebensgefährlich. Der 30-Jährige hatte sie im Gesicht und an der Hand verletzt, wie die Sprecherin sagte. Anders als zuvor berichtet, sollen die Soldaten nicht in Lebensgefahr schweben.

Die Polizei ist nach Angaben des Fernsehsenders "VRT" vor Ort, die umliegenden Straßen sind abgeriegelt. Der Angreifer sei "neutralisiert" worden, die Situation sei unter Kontrolle, teilte die Polizei am Freitagabend über Twitter mit.

Der Mann sei bisher nicht wegen terroristischer Aktivitäten bei der Polizei bekannt gewesen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der dpa. Zur Identität sagte sie nur, er habe nach ersten Erkenntnissen nicht die belgische Staatsangehörigkeit.

Der belgische Regierungschef Charles Michel schrieb nach dem Angriff auf Twitter: "All unsere Unterstützung für unsere Soldaten." Die belgischen Sicherheitskräfte blieben weiter "wachsam". "Wir verfolgen die Lage genau" mit dem Krisenzentrum, fügte Michel hinzu.

Brüssel war im März 2016 Ziel schwerer islamistischer Anschläge. Damals hatten sich Selbstmordattentäter in der U-Bahn und am Flughafen in die Luft gesprengt und 32 Menschen getötet. Über den Hintergrund der jetzigen Tat wurde zunächst nichts bekannt.

(veke/vek/dpa/ap/AFP)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Brüssel: Mann attackiert Soldaten mit Messer und wird niedergeschossen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.