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Washington
Clown-Hysterie: McDonalds sorgt sich um Maskottchen

Washington. Sie tauchen überraschend an dunklen Orten auf, teils mit Baseballschlägern, greifen Passanten an und laufen Autos hinterher - in den USA verunsichern bedrohliche Clown-Auftritte die Bevölkerung.

Das Phänomen gab es in den vergangenen Jahren bereits in Frankreich und Italien. Nun mehren sich bedrohliche Clown-Auftritte eben auch für die US-Bürger. Bereits seit mehreren Wochen zeigen Videos im Internet die bunten Spaßmacher in bedrohlichen Posen. Laut Polizei sei es bereits zu Festnahmen gekommen.

Unterdessen zieht die Fast-Food-Kette McDonalds als Reaktion auf die Ängste in der Bevölkerung ihr eigenes Maskottchen für einige Zeit weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

Der rothaarige Clown solle vorerst nur ausgewählte Einsätze bei Veranstaltungen haben, berichten US-Medien. "Das heißt nicht, dass es keine Auftritte von Ronald McDonald mehr geben wird, sondern dass wir rücksichtsvoll sind, was seine Teilnahme an verschiedenen Events derzeit angeht", sagte Unternehmenssprecherin Terri Hickey dem Sender CNN.

(RP/dpa)
 
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