"Echt schlechte Angewohnheit": Deprimierter Finanzberater raubt 21 Banken aus
zuletzt aktualisiert: 12.02.2002 - 11:59Turin (rpo). Banküberfälle als Therapie - diese Idee verfolgte ein wohlhabender Finanzberater in Turin. Im Maserati fuhr er vor und überfiel innerhalb von wenigen Monaten 21 Banken mit der Spielzeugpistole. Sein Motiv: Depressionen nach dem Scheitern seiner Ehe.
"Ich war auf der Suche nach starken Gefühlen, um dem schwarzen Loch der Depression zu entkommen", gestand der 37-Jährige nach der Festnahme.
Zu den Überfällen mit einer Spielzeugpistole sei er mit einem Maserati-Sportwagen vorgefahren. Danach habe er als Nervenkitzel von seinem Auto aus beobachtet, wie die Polizei angerast kam. "Bankraub wurde für mich zu einer echt schlechten Angewohnheit."
Italienische Zeitungen berichteten am Dienstag, der Mann habe jeweils zwischen 5 000 (9 800 Mark) und 110 000 Euro (293 000 Mark) erbeutet. Die Polizei nahm ihn fest, nachdem er innerhalb von 40 Minuten zwei Bankhäuser überfallen habe.
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