Rekordsumme: Deutsche spendeten 670 Millionen für Tsunami-Opfer
zuletzt aktualisiert: 12.11.2005 - 09:38München (rpo). Eine Rekordsumme von 670 Millionen Euro kam in Deutschland für die Opfer der Flutwelle in Asien zusammen. Der Geschäftsführer des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen, Burkhard Wilke, sagte einem Pressebericht zufolge, diese Summe sei ein einsamer Rekord. Bei der "zweitplatzierten" Elbeflut 2002 waren 350 Millionen Euro zusammengekommen.
Wilke sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", sein Institut erhalte von der Aufbauarbeit im Tsunamigebiet widersprüchliche Signale. Vereinzelt seien noch immer inkompetente Helfer tätig.
Manche Organisation wisse nicht, wie sie das Geld einsetzen könne, während andere nicht in der Lage seien, alle eingeleiteten Projekte zu finanzieren. "Vielleicht gelingt es, da und dort einen Ausgleich herzustellen", sagte Wilke. Bei dem Seebeben in Südasien waren Ende Dezember 2004 etwa 225.000 Menschen getötet worden.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







