Foto: Gerd Zimmek/Leserfoto
Über NRW sind schwere Unwetter gezogen. Orkanartige Böen deckten Häuser ab und legten streckenweise den Verkehr lahm. Die Bahnstrecke bei Büttgen ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden, wie dieses Leserfoto zeigt. Ein abgebrochener Baum blockiert die Gleise.
Besonders schlimm sieht es nach dem Sturm in der Josefstraße in Neuss aus: Dort stürzte das komplette Dach eines Restaurants auf einen Kleintransporter, der als Schulbus unterwegs war. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Insgesamt meldet die Polizei im Rhein-Kreis Neuss bislang 70 Einsätze aufgrund des Unwetters.
Foto: Florian Szathowski/Leserfoto
Am Düsseldorfer Hauptbahnhof ging nichts mehr: Leser Florian Szathowski konnte seinen frühen Feierabend nicht genießen, da gegen Mittag kaum noch ein Zug fahrplanmäßig fuhr: Er benötigte 40 Minuten, um überhaupt weiterzukommen.
Auf der Überführung an der Viktoriastraße in Neuss wurde ein Personenzug von einem Blitz getroffen und blieb liegen. Der Lokführer hatte vorsorglich die Türen blockiert, damit die Fahrgäste nicht aussteigen und sich verletzen konnten.
Die 130 Reisenden mussten auf Hilfe warten und konnten gegen 15.20 Uhr über die Drehleiter des Feuerwehrwagens sowie eine Steckleiter in der Böschung evakuiert werden.
Wie hier in Düsseldorf waren starke Windböen mit rotierenden Wolkenformationen, Platzregen und sogar Hagel zu sehen.
Foto: Ronald Schmidt-Freytag/Leserfoto
Auf diesem Bild ist ganz deutlich zu sehen, wie größere Gegenstände einfach durch die Luft gewirbelt werden. Der Himmel ist stahlgrau.
Der Himmel verdunkelte sich von einem Moment auf den anderen.
Über Düsseldorf-Heerdt zog diese Gewitterzelle hinweg, die starken Regen mit sich brachte. Müll wurde in die Luft gewirbelt und urplötzlich war es dunkel.
Die Menschen mussten sich blitzschnell in Sicherheit begeben.
Auch in Mönchengladbach war der Bahnverkehr noch am Abend nahezu lahmgelegt.
Dieser ausgewachsene Baum am Rheinufer wurde wie ein Streichholz umgeknickt. Der 6-jährige Johannes Thür steht auf dem Stamm des Baumes, sein Vater Josef daneben.
So schnell wie das Unwetter aufgezogen war, war es auch wieder vorbei. Die Wucht des Unwetters kann man daran ausmachen, wie viel Erde der Baum beim Umsturz mitgerissen hat.
Foto: Claudia Ingenillen/Leserfoto
Dieser dicke Ast ist der Länge nach aufgerissen.
Foto: Claudia Ingenillen/Leserfoto
Umgepustete Mülltonnen liegen auf einem Weg.
Der Besitzer dieses Autos hat Glück gehabt. Der Ast ist ein Stück entfernt aufgeschlagen.
Foto: Claudia Ingenillen/Leserfoto
Dieser Baum ist wie ein Streichholz abgebrochen.
Foto: Claudia Ingenillen/Leserfoto
Eine tiefe Wunde hat der Sturm diesem Baum zugefügt.
Foto: Claudia Ingenillen/Leserfoto
Die Aufräumarbeiten haben schon begonnen...
Foto: Claudia Ingenillen/Leserfoto
...werden aber noch eine Weile andauern.