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150 neue Spuren
Die letzte Ermittlungsrunde im Mordfall Bögerl beginnt

Chronik des Entführungsfalls Maria Bögerl
Chronik des Entführungsfalls Maria Bögerl FOTO: ddp
Ulm. Knapp sechs Jahre nach dem Mord an der Bankiersgattin Maria Bögerl gehen die Ermittler noch einmal 150 neuen Ermittlungsansätzen nach.

Mit einer neuen Software seien in den vergangenen Monaten 600.000 alte Datensätze ausgewertet worden - vor allem Handy-Verbindungsdaten aus dem Tatzeitraum, wie die Staatsanwaltschaft Ellwangen (Baden-Württemberg) am Freitag mitteilte.

Dabei seien Überschneidungen und Querverbindungen entdeckt worden, denen nun nachgegangen werde. "Das sind wir den Opfern und Angehörigen schuldig", sagte Staatsanwalt Armin Burger. Läuft dieser neue Ansatz ins Leere, werde die Ermittlungsgruppe aufgelöst.

Die Ehefrau des damaligen Heidenheimer Sparkassenchefs Thomas Bögerl wurde im Mai 2010 aus ihrem Haus entführt. Die Täter verlangten 300.000 Euro, die Übergabe des Lösegelds scheiterte. Später fand ein Spaziergänger die verweste Leiche der 54-Jährigen an einem Waldrand bei Heidenheim.

(felt/dpa)
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