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Anschlag auf Flüchtlingsunterkunft
300 Menschen demonstrieren nach Granatenanschlag gegen rechte Gewalt

Anschlag auf Flüchtlingsunterkunft: 300 Menschen demonstrieren nach Granatenanschlag gegen rechte Gewalt
Kundgebungsteilnehmer laufen bei einer Demonstration an einer Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) vorbei. Rund 300 Menschen sind in der Innenstadt von Villingen zusammengekommen, um gegen rechte Gewalt zu protestieren. FOTO: dpa, kde
Villingen-Schwenningen. Nach dem Handgranaten-Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft haben rund 300 Menschen in Villingen-Schwenningen gegen rechte Gewalt demonstriert.

Vom Marktplatz der baden-württembergischen Stadt zogen viele von ihnen zu der Einrichtung, auf dessen Gelände die Granate vom Sicherheitsdienst gefunden worden war. Die Polizei überwachte den Marsch unter anderem mit einem Hubschrauber.

Am Rande der Demonstration kam es nach Polizei-Angaben am Bahnhof zwischen etwa zehn Menschen zu Handgreiflichkeiten. Vor dem Eintreffen der Beamten verschwanden die Beteiligten. Hinweise zur Zusammensetzung der Gruppe lagen der Polizei am Nachmittag nicht vor. Auf dem Marktplatz hatten sich neben den rund 150 Demonstranten des "Offenen antifaschistischen Treffens" auch acht Personen aus dem rechten Spektrum versammelt.

Der Fund der nicht explodierten Handgranate in der Nacht zu Freitag hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Die Polizei schloss weder einen ausländerfeindlichen Anschlag noch eine Attacke auf die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus.

Hintergrund: Unbekannte werfen Handgranate auf Flüchtlingsunterkunft.

(dpa)
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