Wiesbaden (RPO). In dem Erfrischungsgetränk Red-Bull-Cola ist Kokain nachgewiesen worden. Das Getränk enthalte die Droge in geringen Spuren und sei damit kein Lebensmittel, sagte ein Sprecher des hessischen Umweltministeriums am Freitag. Die Cola darf deshalb nun auch in Nordrhein-Westfalen nicht mehr verkauft werden.
In Red Bull Cola in Hessen sind Spuren von Kokain gefunden worden. Foto: Screenshot
Bereits seit Dienstag gebe es hessenweit eine Rückrufaktion für das betreffende Produkt, so der Sprecher des Ministeriums. Am Sonntag meldeten Medien, dass auch NRW ein Verkaufsverbot verhängt hat. Den Kokainnachweis habe das nordrhein-westfälische Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) erbracht.
Das Bundesumweltministerium leitete das Untersuchungsergebnis mit einer entsprechenden Maßgabe an die Länder weiter. Der Sprecher des hessischen Umweltministeriums betonte, dass Red-Bull-Cola "nicht gesundheitsschädlich" sei.
Da es aber durch die zugesetzten Kokablattextrakte Spuren von Kokain enthalte, falle es unter das Betäubungsmittelgesetz und brauche dafür eine gesonderte Zulassung.
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Quelle: DDP