Flughafen München: Nach Bombendrohung: Passagiermaschine musste notlanden

zuletzt aktualisiert: 13.11.2007 - 11:13

München (RPO). Nach einer Bombendrohung ist am Montagabend ein Passagierflugzeug auf dem Flughafen in München notgelandet. Die Boeing 737-400 der griechischen Fluggesellschaft Olympic Airways befand sich mit 93 Passagieren und 7 Crewmitgliedern an Bord auf dem Weg von Paris nach Athen.

Das teilte die Bundespolizei am Dienstag in München auf ddp-Anfrage mit. Über die Hintergründe der Drohung könne man keine Angaben machen.

Während des Fluges sei bei der Flugsicherung im französischen Reims eine Bombendrohung eingegangen, sagte Sprecher Matthias Knott. Nach der außerplanmäßigen Landung gegen 21 Uhr in München hätten Passagiere und Crew das Flugzeug verlassen. Sie wurden in einem abgetrennten Bereich des Flughafens von Ermittlern der bayerischen Landespolizei befragt.

Beamte der Bundespolizei untersuchten den Angaben zufolge die Maschine und das Gepäck mit Sprengstoffsuchhunden vier Stunden lang auf verdächtige Gegenstände. Nachdem keine Spuren von Sprengstoff gefunden wurden, habe man das Flugzeug wieder freigegeben, sagte Knott. Eine Stunde nach Mitternacht konnte die Maschine ihre Reise nach Athen fortsetzen.

Erst im April war auf dem Münchner Flughafen nach einer Bombendrohung ein Flugzeug der griechischen Gesellschaft "Olympic Airlines" gelandet. Die Maschine war mit 130 Passagieren und 7 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Athen über Straßburg nach Brüssel und hatte ihren Weg nach dreistündiger Unterbrechung ebenfalls fortsetzen können.

Quelle: afp

 
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