Nach Vertauschung im Saarland: Alle Babys sollen einen Stempel bekommen
zuletzt aktualisiert: 19.12.2007 - 11:15Saarbrücken (RPO). Nach der Vertauschung zweier Babys in Saarloius plant der saarländische Gesundheitsminister Josef Hecken (CDU) ein neues Verfahren zur Kennzeichnung von Neugeborenen. Die Babys sollen einen wasserfersten Stempel erhalten, um Verwechslungen künfitg unmöglich zu machen.
Über das Vorhaben berichtet der Saarländische Rundfunk in seinem Online-Angebot. Anlass ist ein tragischer Fall aus der St. Elisabeth-Klinik in Saarlouis. Hier waren im Sommer 2007 zwei Kinder vertauscht worden. Ans Licht kam der Fall, als ein Mann nach Zweifeln ein seiner Vaterschaft einen DNA-Test anfertigen ließ.
Nach Plänen des Ministers soll der neue Stempel das bisher übliche Bändchen ersetzen. Bei den Bändchen bestehe immer die Gefahr, dass sie beim Baden oder Waschen verloren gingen, so Minister Heuken. Auch bei seinem eigenen Sohn sei das Bändchen einmal verloren gegangen, berichtete der Politiker. Dies beweise, dass das Bändchen-Verfahren "nicht das Optimum" sei. Bei einem wasserfesten Stempel bestehe diese Gefahr nicht.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







