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Amoklauf in München
Viele Todesopfer hatten ausländische Wurzeln

Amoklauf in München: Viele Opfer mit Migrationshintergrund
Am Zugang zur U-Bahnstation am Einkaufszentrum haben Menschen Blumen für die Opfer niedergelegt. FOTO: dpa, htf
München. Dem Amoklauf von München sind vor allem Menschen mit Migrationshintergrund zum Opfer gefallen. Das hat das Landeskriminalamt am Sonntag mitgeteilt.

Demnach waren unter den neun Opfern des Schützen zwei Deutsche, zudem seien zwei Menschen mit deutsch-türkischer Nationalität ums Leben gekommen. Auch habe es jeweils ein Todesopfer aus Ungarn, der Türkei und Griechenland gegeben. Ein Toter stamme aus dem Kosovo, ein weiteres Todesopfer sei staatenlos gewesen, hieß es weiter. Der 18 Jahre alte Amokläufer ist Deutsch-Iraner.

Am Samstag hatte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä mitgeteilt, dass alle Getöteten aus München und Umgebung stammen. Zwei 15-Jährige starben ebenso wie drei 14-Jährige, so die Ermittler. Die weiteren Todesopfer seien 17, 19, 20 und 45 Jahre alt gewesen. Unter den neun Opfern des Todesschützen seien drei Frauen gewesen.

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(lai/dpa)
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