Bei einem Amoklauf in der Albertville- Realschule im baden-württembergischen Winnenden hat ein ehemaliger Schüler mehrere Menschen erschossen und weitere zum Teil schwer verletzt.
Neun Schüler und drei Lehrer starben durch den Amoklauf des 17-jährigen Tim K. Forensiker der Polizei betreten die Schule, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
Die Sicherheitskräfte hatten die Stadt und das Schulgelände hermetisch abgeriegelt.
Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger kam direkt nach Winnenden, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
Schüler des benachbarten Lessing-Gymnasiums blicken aus dem Fenster.
Winnenden hat rund 28.000 Einwohner und liegt 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart.
Die Schüler wurden aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht.
Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort, versorgen die Verletzten.
Die Polizei soll mit bis zu 1000 Mann im Einsatz gewesen sein.
Fassungslos stehen die Schüler vor dem Tatort.
Polizisten sperren die Wiese außerhalb des Schulgeländes ab. Auf dem Boden liegt die abgedeckte Leiche, offenbar ein Mitarbeiter eines Zentrums für Psychiatrie.
Die von dem Amoklauf betroffene Albertville-Realschule hat nach Angaben des "Fachbereichs Schulen" des Landratsamt Rems-Murr-Kreis rund 550 Schüler.
Ein Luftbild zeigt das Schulgelände.
Sie ist Teil eines Schulzentrums in der Albertviller Straße in Winnenden, zu dem auch das Lessing-Gymnasium und eine Hauptschule - die Robert-Boehringer-Schule - gehören. Das Schulzentrum habe insgesamt mehr als 1000 Schüler, hieß es beim Landratsamt.
Der 17-Jährige soll gegen 9.30 Uhr in die Realschule gestürmt sein. Er ging in drei Klassenzimmer im ersten Obergeschoss und tötete Schüler und Lehrer gezielt durch Kopfschüsse.
Der Eingangsbereich der Realschule.
Der Gang vor dem Lehrerzimmer der Schule.