Moderator schweigt zu den Vorwürfen: Angebliches Türck-Opfer: "Ich gehe durch die Hölle"
zuletzt aktualisiert: 25.03.2004 - 09:14Düsseldorf (rpo). Im Vergewaltigungsverdacht gegen den Fernsehmoderator Andreas Türck hat sich das angebliche Opfer zu Wort gemeldet. In der "Bild"-Zeitung sagt die 27-jährige Sabine G.: "Ich bin total fertig. Ich gehe gerade durch die Hölle."
"Das ganze geht mir noch zu nahe", meint die Angestellte. Das Boulevardblatt berichtet, dass sich Sabine G. nicht mehr aus ihrer Wohnung in der Frankfurter City traue. Sie wolle niemanden sehen, habe sich nur einer guter Freundin anvertraut. Da deren Freund zu diesem Zeitpunkt im Visier der Drogenfahndung stand, und die Polizei zufällig seinen Telefonanschluss abhörte, kam der Fall in die Öffentlichkeit.
Andreas Türck schweigt derweil zu den Vorwürfen. "Bild" versuchte ihn in seiner Wohnung in Wiebaden zu erreichen, doch niemand öffnete die Tür. "Keiner weiß so richtig, wann er da ist. Aber er ist ein angnehmer Mieter. Keine laute Musik, kein Lärm, keine Frauen", soll eine 81-Jährige Nachbarin gesagt haben.
"Bild" ging auch der Frage nach, weshalb Türck nicht in Haft genommen wird: Der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankfurt: "Nach deutschem Recht gibt es derzeit keinerlei Haftgründe: Es besteht keine Verdunklungsgefahr. Der Fall liegt eine Zeit zurück, alles Verfügbare ist aktenkundig, es gibt nichts, was er verdunkeln könnte. Zudem besteht keine Fluchtgefahr."
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