Mehr als 100.000 Atomkraftgegner haben am Samstag eine rund 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den norddeutschen Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel gebildet.
Die Demonstration war die seit Jahrzehnten größte Protestaktion gegen Kernenergie. Hier in Brunsbüttel hält eine Teilnehmerin ein Spruchband mit der Aufschrift "Kettenreaktion" in der Hand.
Vor dem Atomkraftwerk in Biblis haben sich Demonstranten auf den Boden gelegt. Die Aktion stand unter dem Motto "Kettenreaktion - Atomkraft abschalten".
Teilnehmer der Anti-Atom-Demonstration zogen mit ihren Transparenten auch durch Ahaus. Die Organisatoren wollten mit der Aktion zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ein Zeichen gegen Atomkraft setzen.
Vor dem Bahnhof in Ahaus demonstrierte dieses kleine Mädchen gegen Atomkraft. Auch die bevorstehende Landtagswahl in NRW nahmen die Organisatoren als Anlass, um gegen Kernenergie zu protestieren.
Die Proteste richteten sich gegen das Vorhaben der Bundesregierung, die bislang auf 30 Jahre festgelegten Laufzeiten für Atomkraftwerke deutlich zu verlängern.
Vor dem Atomkraftwerk im hessischen Biblis hatten sich ebenfalls unzählige Menschen versammelt. Am AKW Brunsbüttel trat sogar der Sänger Jan Delay auf.
Atomkraftgegner protestieren am Samstag vor dem Atomkraftwerk in Biblis gegen eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke.
Dazu wollen die Aktivisten den ältesten deutschen Atommeiler Biblis A und den benachbarten Block B umstellen.
Mit bunt bemalten Gesichtern machen die jungen Protestler auf sich aufmerksam.
Autonome in schwarz gekleidete Demonstranten recken die Fäuste zum Himmel.
"Atomkraft zertreten" lautet der Spruch auf diesem Banner. Einige Teilnehmer haben sich vermummt oder tragen Mundschutz.
Die Atom-Politik der schwarz-gelben Bundesregierung macht sich hier definitiv keine Freunde.