In der Wildnis überlebt: Australier isst Frösche und Egel
zuletzt aktualisiert: 13.04.2006 - 11:58Sydney (rpo). Indem er Frösche, Eidechsen und Blutegel gegessen hat, hat sich ein Australier vor dem Hungertod bewahrt. Der 35-Jährige überlebte zehn Wochen in der Wildnis. Die Blutegel verspeiste er roh, die Frösche ließ er an der Sonne trocknen, bis sie knusprig waren.
Ricky Meegee wurde schließlich von Arbeitern in einer Nothütte auf dem Gelände einer abgelegenen Farm im Bundesland Northern Territory gefunden und gerettet, wie der Rundfunksender ABC Radio am Donnerstag berichtete.
Er habe in seiner Not die Blutegel roh vertilgt und auch Grashüpfer gegessen, sagte Meegee dem Sender. Nur die Frösche habe er roh nicht runter bekommen. Deshalb habe er sie auf Drahtstücke gesteckt und auf dem Dach seiner Nothütte trocknen lassen, "bis sie ein bisschen knusprig waren".
Farmmanager Mark Clifford berichtete, Meegee sei sehr dünn gewesen, als er und seine Arbeiter ihn schließlich gefunden hätten: "Er ist ein großer Mann, und er war nur noch ein wanderndes Gerippe."
Die Umstände, wie Meegee ins abgelegene Outback geriet, waren zunächst unklar. Einige Medien berichteten, sein Auto habe eine Panne gehabt. Andere behaupteten, der Mann sei von einem Anhalter unter Drogen gesetzt und auf dem Farmgelände zurückgelassen worden.
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